Gute Spieleentwickler werden gesucht

  • der Spieleentwickler, -: jemand, der sich ein Spiel ausdenkt
    • sich ausdenken, ausdachte, ausgedacht: (to devise)
Computerspiele werden immer beliebter

Geld verdienen mit der Gamekonsole: An einer Hochschule in Düsseldorf lernen Studenten, Spiele für den Computer zu entwickeln. Einen Job werden sie leicht finden, denn diese Branche wird immer wichtiger.
  • die Gamekonsole, –n: das Gerät, das man benötigt, um bei einem Computerspiel die Figur zu bewegen
    • benötigen, benötigte, benötigt: brauchen
  • die Branche, –n (französisch): der Geschäftsbereich
Falko fliegt mit einem kleinen Raumschiff von einem bunten Planeten zum nächsten und versucht, seine Feinde zu töten. Gemeinsam mit anderen Studenten hat der 27-Jährige ein Computerspiel entwickelt. Er studiert Gamedesign. Während einer Ausbildung zum Informatiker hat er entdeckt, dass er lieber etwas Kreatives tun möchte, statt Computer zu reparieren. Dann fand er das Studium für Gamedesign und musste nur noch seine Eltern überzeugen. Die konnten sich darunter nichts Konkretes vorstellen. Sebastian, der mit Falko studiert, berichtet Ähnliches. Wenn er mehrere Stunden mit der Konsole spielt, kann er das seinen Eltern als Lernen verkaufen.
  • das Raumschiff, –e: ein spezielles Flugzeug, mit dem man z.B. zum Mond fliegen kann
  • der Planet, –en: ein Himmelskörper, der sich um die Sonne dreht, z.B. Erde, Mars oder Jupiter
  • das Gamedesign, -s (englisch): die Spieleentwicklung
  • der Informatiker, –: der Computerexperte
  • kreativ: einfallsreich; phantasievoll
  • überzeugen, überzeugte, überzeugt: (to convince)
  • konkret: genau
  • etwas als etwas verkaufen: etwas anders darstellen, als es tatsächlich ist; so tun als ob
    • so tun als ob: (to pretend)
In Deutschland gibt es wenige Möglichkeiten, Spieleentwickler zu werden. Gamedesign kann man an der Mediadesign-Hochschule in Düsseldorf seit 2006 studieren. Aber dieses Studium ist nicht gerade günstig: Es kostet immerhin 799 Euro pro Monat. Die Studenten lernen Programmieren, die Arbeit mit Grafik- und Animationsprogrammen und wie man Figuren für ein Spiel entwickelt – erst auf dem Papier, dann als kleine Puppe. Falkos fertige Arbeit steht nun in der Hochschule. Ein etwa 30 Zentimeter hoher Krieger schaut die vorbeikommenden Studenten an.
  • nicht gerade: nicht sehr
  • immerhin: doch; wenigstens
  • programmieren: ein Programm für den Computer entwickeln
  • Grafik- und Animationsprogramme: spezielle Computerprogramme, mit denen man zeichnen oder aus einzelnen Bildern einen Film erstellen kann
    • zeichnen, zeichnete, gezeichnet: (to draw)
    • erstellen, erstellte, erstellt: (to build)
  • der Krieger, –: der Kämpfer; der Soldat
Ein Job nach dem Studium ist ihnen so gut wie sicher. Das bestätigt Professorin Linda Breitlauch. Der Spielbereich wächst in manchen Jahren sogar um 20 Prozent, berichtet sie. Ihren schlechten Ruf haben die Computerspiele in Deutschland trotzdem nicht verloren. Das erleben die Studenten oft, erzählen Falko und Sebastian. Vor allem Gewaltspiele werden immer wieder kritisiert.
  • so gut wie: fast
  • bestätigen, bestätigte, bestätigt: (to confirm)
  • der Ruf, -e: die verbreitete Meinung über etwas
[Deutsche Welle Top-Thema 25-03-2008]