Das Internet: Freiheiten und Risiken

Das Internet der Zukunft

Das Internet: Nichts geht mehr ohne.
  • nichts geht mehr ohne: nichts ist mehr möglich ohne etwas
In den letzten Jahren hat sich alles verändert. Und die Technik wird sich noch weiter entwickeln. Der Trend zu mehr Mobilität bietet Freiheiten, bringt aber auch Risiken mit sich.
  • die Mobilität _: die Beweglichkeit
[Foto: Zwei junge Frauen sitzen mit einem Laptop im Park - Unterwegs surfen – schon lange kein Problem!]
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Es ist noch gar nicht lange her, da gab es noch kein Internet. Es gab keine E-Mails, keinen MP3-Download, kein YouTube und auch keine neuesten Nachrichten per Mausklick.
  • per Mausklick: indem man mit der Computermaus etwas anklickt
Das Netz hat die Welt komplett verändert.
  • das Netz, –e: das Internet
Die letzte Revolution haben internetfähige Handys wie das iPhone von Apple eingeleitet.
  • eine Revolution einleiten: die komplette Änderung einer Situation bringen
    • einleiten, einleitete, eingeleitet: to introduce, to start
  • internetfähig: so, dass man mit etwas ins Internet gehen kann
Mit ihnen ist das Netz mobil geworden.
  • mobil: so, dass etwas auch unterwegs funktioniert (Substantiv: die Mobilität)
Wer bisher zu Hause oder im Büro E-Mails schrieb oder im Netz surfte, der kann das inzwischen auch unterwegs machen.
  • im Netz/Internet surfen, surfte, gesurft (Anglizismus): sich verschiedene Informationen im Internet anschauen
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Der Trend zu mehr Mobilität wird anhalten.
  • anhalten (hältst, hält), anhielt, anhalten: weitergehen, sich fortsetzen
Das betrifft auch die persönlichen Daten.
  • das Datum, Daten: die Information
Schon seit einiger Zeit gibt es eine Technik, die in den kommenden Jahren wahrscheinlich zum Massenphänomen wird:
  • kommend: forthcoming, oncoming
  • etwas wird zum Massenphänomen: etwas wird von immer mehr Menschen genutzt
Die eigenen Daten werden nicht mehr auf der heimischen Festplatte gespeichert, sondern im Internet.
  • heimisch: so, dass es zu Hause ist
  • die Festplatte, –n: der Teil eines Computers, auf dem die Daten gespeichert sind
So kann man von überall auf sie zugreifen:
  • auf etwas zugreifen können: etwas zur Verfügung haben
über den Büro-Rechner, den Laptop oder über das Handy.
  • der Rechner, –: der Computer
  • der/das Laptop, –s: ein Computer, den man unterwegs mitnehmen kann
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Doch es gibt auch Kritik, denn das Netz wird so viel über die Menschen wissen wie nie jemand zuvor.
  • zuvor: before
Kritisiert wird zum Beispiel der Internet-Konzern Google, der Daten sammelt und analysiert. Vor allem nach den Datenschutzskandalen der letzten Zeit haben viele Menschen gemerkt:
  • der Datenschutzskandal, –e: die Tatsache, dass der Datenschutz verletzt wurde
  • der Datenschutz _: die Tatsache, dass persönliche Daten von Bürgern geheim bleiben sollen
  • merken, merkte, gemerkt: to notice
Es ist nicht egal, welche Spuren man im Netz hinterlässt oder wem man seine Daten anvertraut.
  • etwas hinterlassen (hinterlässt, –), hinterließ, hinterlassen: etwas an einem Ort zurücklassen
  • jemandem etwas anvertrauen, anvertraute, anvertraut: jemandem etwas geben
In den nächsten Jahren wird daher den großen Internetunternehmen mehr auf die Finger geschaut werden als bisher.
  • jemandem auf die Finger schauen: genau beobachten, was jemand tut
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See the original Deutsche Welle 08-01-2010 Top-Thema page for an mp3, a pdf, and more learning material.