Plastikmüll, ein Risiko für die Meere

Schwimmender Müll

Plastik ist leicht und vielseitig einsetzbar. Doch leider ist es fast unzerstörbar, voller Schadstoffe und mittlerweile ein Risiko für die Meere der Welt.
  • der Schadstoff, -e: eine giftige Substanz
  • mittlerweile: inzwischen
Dies hat auch Folgen für den Menschen.

[Foto: Ein Kind spielt mit Müll im Wasser - Plastikmüll im Wasser ist für Tiere und Menschen gefährlich]
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Seit Jahrtausenden ist das Meer eine Quelle für Nahrung und einer der wichtigsten Transportwege.
  • der Transportweg, –e: der Weg, auf dem Waren transportiert werden
Doch es wird auch als Müllkippe benutzt.
  • die Müllkippe, -n: ein Ort, an den die Menschen ihren Müll bringen
Der Abfall der Zivilisationen wird ins Meer gespült und verschwindet scheinbar.
  • die Zivilisation, –en: die Gesellschaft
  • spülen, spülte, gespült: to flush
  • scheinbar: nur dem äußeren Eindruck nach, aber nicht in Wirklichkeit
"Aus den Augen, aus dem Sinn" sagt ein Sprichwort. Zumindest war es früher so, als Müll vor allem aus organischem Material bestand, das sich im Meer auflösen konnte.
  • organisch: so, dass etwas im Körper von Menschen oder Tieren vorkommt
  • etwas sich auflösen, auflöste, aufgelöst: sich zersetzen [im Wasser]
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Die Zeiten haben sich geändert, erklärt der Meeresbiologe Thilo Maack von der Umweltorganisation Greenpeace: "Es gibt fünf große Meeresstrudel in den Weltmeeren und dort konzentriert sich der Müll."
  • der Strudel, –: eine Stelle im Meer, an der das Wasser kreisförmige Bewegungen macht
  • etwas sich konzentrieren, konzentrierte, konzentriert: sich sammeln an einer Stelle
Immer mehr Plastikmüll sammelt sich an diesen Stellen, da er sich nicht auflöst. Thilo Maack nahm auch an einer Expedition teil, um die schwimmenden Müllhalden zu messen und zu analysieren.
  • teilnehmen, teilnahm, teilgenommen an + Dativ: to take part at
  • die Expedition, –en: eine Reise, die der Forschung dient
  • die Halde, -n: heap, pile
  • etwas analysieren, analysierte, analysiert: etwas untersuchen
Der Plastikmüll macht den Meeren und ihren Bewohnern zu schaffen.
  • etwas macht jemandem zu schaffen: etwas macht jemandem Probleme
Und: Er ist überall.
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Unzählige Meerestiere und Seevögel sterben, weil sie sich in verlorenen Kunststoffnetzen und ins Meer geworfenen Plastiktüten verheddern – oder weil sie die kleineren Müllstücke fressen.
  • unzählige: sehr viele
  • das Netz, –e: ein Gewebe aus Fäden, die miteinander verknüpft sind
    • der Faden, Fäden: sewing thread
    • verknüpfen, verknüpfte, verknüpft: to bind
  • werfen (wirfst, wirft), warf, geworfen: to throw
  • etwas/jemand verheddert sich: etwas/jemand bleibt an etwas hängen
Die Tiere füllen sich den Magen, aber nicht mit echter Nahrung, sondern mit Plastik.
  • der Magen, Mägen: ein Organ, das bei der Verdauung beteiligt ist
So verhungern oder verdursten sie sehr oft.
  • verhungern, verhungerte, verhungert: to starve
  • verdursten, verdurstete, verdurstet: to die of thirst
Auch die im Plastik enthaltenen Chemikalien sind gefährlich, und das nicht nur für Tiere.
  • enthalten (enthältst, enthält), enthielt, enthalten: haben etwas als Inhalt
  • die Chemikalien (nur Plural): chemical substances
Schadstoffe, die krebserregend sein sollen, werden durch das Essen von Meerestieren auch vom menschlichen Körper aufgenommen.
  • krebserregend: so, dass etwas die Krankheit Krebs verursachen kann
  • etwas aufnehmen (aufnimmst, aufnimmt), aufnahm, aufgenommen: etwas in seinem Körper haben
Somit ist der Plastikmüll nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für die Menschheit.
  • somit: also, folglich
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